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Projekt MERKUR "Innovatives System für den Infektionsschutz bei Beatmungsgeräten sucht Partner/Investor"

Überblick zum Projekt

Unser Mandant hat mit seinem Medizintechnikunternehmen in den letzten 10 Jahren ein System zur automatisierten Desinfektion der flowerzeugenden und luftführenden Bereiche von Beatmungsgeräten entwickelt, erfolgreich am Markt platziert und perfektioniert. Das System gewinnt im Zuge der COVID19-Krise für den Infektionsschutz in Kliniken und in Homecare-Unternehmen an Bedeutung, was sich auch in einer deutlich gestiegenen Nachfrage zeigt. Um diese Chance zu nutzen, sucht unser Mandant einen Partner, der mit seiner Kapital- und Vertriebsstärke die weltweite Markteinführung mit vorantreibt. Dafür soll der entsprechende Produktbereich ausgegliedert und in ein gemeinsames Unternehmen eingebracht werden.

Funktionsweise des Systems

Bei einer Beatmungstherapie, wie sie u.a. bei COVID19-Patienten und vielen anderen Krankheiten notwendig ist, wird beim Einsatz von turbinengetriebenen Beatmungsgeräten, die nicht aus einer zentralen Gasversorgungsanlage betrieben werden, Umgebungsluft über sehr einfache Filtersysteme angesaugt und somit das Innere der Beatmungsgeräte kontaminiert. Diese Kontamination geschieht ebenso bei der systembedingten Rückführung von Atemluft des Patienten in die luftführenden Bereiche des Gerätes. Bei einer Weitergabe des Beatmungsgerätes an einen nächsten Patienten oder zu einem Servicedienstleister/Personal kann es zu einer unkontrollierten Verbreitung von Keimen kommen. Vor Nutzung des Beatmungsgerätes für andere Patienten oder Servicedienstleistungen muss damit – auch aus Infektionsschutzgründen – eine gründliche Desinfektion des Inneren der flowerzeugenden und luftführenden Bereiche erfolgen.

Bisherige Aufbereitungsverfahren sind entweder sehr aggressiv und beschädigen das Beatmungsgerät, benötigen einen aufwändigen und vollständigen Wechsel der entsprechenden Bereiche oder lange Standzeiten zur Ausgasung nach der Aufbereitung. Das von unserem Mandaten entwickelte und validierte System ist wirksam gegen alle Arten von Keimen, ermöglicht einen zeitnahen Wiedereinsatz ohne Demontage sowie eine hohe Nachvollziehbarkeit und Dokumentation der Desinfektion. Ein vollständiges System besteht aus dem eigentlichen Desinfektionsgerät, einem Desinfektionsschrank sowie einem PC, auf dem die selbstentwickelte Steuer- und Dokumentationssoftware läuft. Dabei können an einem PC mehrere der Geräte angeschlossen und parallel betrieben werden.

Status Quo

Das System ist CE-zertifiziert und wirkt labortechnisch nachgewiesen bakterizid, fungizid, sporizid, mykobakterizid (auch gegen multiresistente Erreger)und tuberkulozid. Der labortechnische Nachweis für die viruzide Wirkung wird im Zuge der gestiegenen Nachfrage durch COVID19 gerade vorbereitet. In Deutschland und den benachbarten Ländern gibt es eine installierte Basis von mehr als 80 dieser Systeme, die die Praxistauglichkeit der Technologie beweisen. Allein bis August 2020 erhielt unser Mandant Bestellungen für weitere 20 Desinfektionsgeräte mit einem Stückpreis von 17.000 EUR. Aufgrund fehlender Kapazitäten besteht weder national noch international kein aktiver Vertrieb der Geräte. Daher werden die Geräte aktuell in einer Einzel- bis Kleinserienfertigung hergestellt und nur nach erfolgter Bestellung durch einen Kunden gefertigt. Kunden für diese Geräte sind alle Betreiber von Beatmungsgeräten insbesondere Kliniken, Krankenhäuser sowie Homecare-Unternehmen.

Business Plan (Auszug)

Unser Mandant möchte den Produktbereich rund um das Desinfektionssystem für Beatmungsgeräte in ein separates Unternehmen ausgliedern, um die weltweite Vermarktung mit einem starken Partner voranzutreiben. Ausgehend von der weltweit installierten Basis an Beatmungsgeräten schätzt unser Mandant das Marktvolumen für sein System sehr konservativ auf mind. 100.000 Einheiten, d. h. 2,0 bis 2,5 Mrd. EUR. Zur weltweiten Vermarktung sind die Zulassungen in attraktiven Gesundheitsmärkten, wie den USA, China, Indien oder Brasilien geplant, die Investitionen von ca. 100 TEUR pro Markt benötigen. Weitere attraktive Märkte sind Südkorea, Japan, Israel und die Staaten des mittleren Ostens. Auch die labortechnische Validierung für die viruzide Wirkung erfordert eine Investition in dieser Höhe. Gerade diese Validierung könnte im Zuge des Infektionsschutzes und der COVID19 Thematik für zusätzliche Nachfrage sorgen. Die Erträge des Produktbereiches generieren sich aus dem Verkauf der Systeme, den jährlichen Wartungen sowie dem Verkauf von Verbrauchsmaterial und Ersatzteilen. Dabei werden attraktive Rohertragsmargen von ca. 75% und ein Deckungsbeitrag I nach variablen Kosten von 65 % erzielt, die bei ausreichender Stückzahl in einer Serienproduktion noch weiter steigen und attraktive Gewinnpotenziale bieten sowie die Investitionen refinanzieren können.

Anforderungen an den Partner/Investor:

Für die weltweite Vermarktung sucht unser Mandant einen Investor, der Kapital in das Joint Venture einbringt, um die genannten Potenziale zu heben sowie die weltweiten Marktzulassungen zu finanzieren. Idealerweise besitzt der Partner ein eigenes weltweites Vertriebsnetz für medizintechnische Produkte, welches zum weltweiten Verkauf des Systems genutzt werden kann. Unser Mandant besitzt aber auch die Kontakte und das Netzwerk, um ein solches Vertriebsnetz mit einem reinen Kapitalgeber Schritt für Schritt selbst aufzubauen.

Zeitrahmen:

Die Gründung des Joint Venture ist im ersten Quartal 2021 angedacht, um zeitnah die sich aktuell bietenden Marktchancen zu nutzen.

Transaktionsstruktur und Zahlungsmodalitäten:

Minderheits- oder Mehrheitsbeteiligung, Joint Venture

Nächste Schritte:

Bei Interesse senden Sie uns bitte unter Angabe des Projektnamens „Merkur“ eine Kontaktanfrage.

Vor Offenlegung weitergehender Informationen möchte unser Mandant mit potenziellen Partnern und Investoren ein Erstgespräch führen, um die Zusammenarbeitspotenziale zu besprechen.